„Blut gegen Blut“ von Benjamin Spang

„Blut gegen Blut“ von Benjamin Spang

Verlag: tredition
Genre: Fantasy
ISBN: 978-3734500749
Preis: 14,99 Euro (Taschenbuch), 2,99 Euro (E-Book)

Twilight-Fans aufgepasst! In diesem Buch findet Ihr KEINEN Glitzer! Hier gibt’s Dreck und Blut. Kommt. Damit. Klar.

Eigentlich wollte ich dieses Buch nicht lesen. Ich bin ein Disney-Fan, die Twilight-Bücher hab ich auch verschlungen (Team Edward) und meine Lieblingsfarbe ist Glitzer. Ich lese keine Bücher, in denen übermäßig viel Gewalt vorkommt. Aber dieses Buch hat mir ein Kollege ans Herz gelegt, also habe ich mich an die Lektüre gewagt.

Es geht um die handwerklich begabte Katrina. Ihr Vater ist spurlos verschwunden, dadurch ist ihre Mutter zur Alkoholikerin geworden. Wenn Katrinas Mutter betrunken ist, ist sie ein äußerst unangenehmer Zeitgenosse. Katrina leidet sehr darunter und beginnt, sich selbst zu verletzen. Nicht seelisch. So richtig. Klinge und ratsch!

In Katrinas Welt sind auch Vampire und Werwölfe präsent. Sie stellen eine Bedrohung für die Menschen dar – und vor allem für Katrina. Aus irgendeinem Grund haben die beiden dunklen Völker ein reges Interesse an ihr (aber wieso das so ist, verrate ich natürlich nicht).

blut_gegen_blut_coverMeine einzigen Erwartungen, die ich hatte: Alpträume. Hab ich aber nicht bekommen. In „Blut gegen Blut“ gibt es keine hirnlose Aneinanderreihung von Spriddel-Spraddel-Spritz-Schlachten. Ja: Es gibt Kämpfe. Und ja: Die werden sehr plastisch geschildert. Das hat mich aber nicht gestört, denn das hat noch einmal unterstrichen, dass es für die beteiligten Völker um alles geht und nicht bloß um einen Strick-Wettbewerb (wobei ich Strick-Wettbewerb-Verfechter hier keinesfalls beleidigen möchte).

Mein schönster Lesemoment bei „Blut gegen Blut“: Als ich feststellen musste, dass die ganze Geschichte auf eine lockere Schraube zurückzuführen ist. Das war sooo schön! Aber lest es selbst.

Mit der Hauptfigur musste ich erst ein bisschen warm werden. Aber die Idee, sich selbst in die Arme zu schneiden – und das in einer Welt, in der es blutsaugende Vampire gibt – die finde ich sehr interessant. Therapiewürdig, aber interessant.

Die Sprache ist gut zu verstehen und die Länge der Kapitel angenehm. Es war für mich keine Anstrengung, abends nach der Arbeit weiter zu lesen. Die Plotdichte hat mir auch gefallen (langatmige Stellen mag ich nicht so sehr).

Fazit: Ich war überrascht, wie gerne ich dieses Buch gelesen habe. Leider muss ich das jetzt auch gegenüber meinem Kollegen zugeben. Zähneknirschend.

Die Homepage des Autors Benjamin Spang findet Ihr hier.

PS: Mein Lese-Erlebnis habe ich übrigens getwittert. Ihr findet es dort unter dem Hastag #BlutGegenBlut.

2 Kommentare

  1. Liebe Jasmin, ich danke dir recht herzlich für deine Zeit und deine Mühe, eine so tolle Rezension zu meinem Roman zu schreiben.

    Freut mich, dass er dir gefallen hat! 🙂

    Liebe Grüße
    Benjamin Spang

    • Lieber Benni,

      wie sagst Du immer? „Es war mir ein inneres Blumen-Pflücken!“ Das war bestimmt nicht das letzte Buch, das ich von Dir gelesen habe!

      Liebe Grüße
      Jasmin

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