Autorinnenzeit – Warum mir Pippi Langstrumpf so viel bedeutet

Autorinnenzeit – Warum mir Pippi Langstrumpf so viel bedeutet

Hallo, ihr Lieben!

Wie viele andere habe auch ich früher Pippi Langstrumpf gelesen. Allerdings ist gerade dieses Buch für mich etwas ganz Besonderes.

Pippi Langstrumpf von Astrid Lindgren war das erste Buch, das ich mir selbständig aus dem Regal genommen und einfach gelesen habe. Alleine und selbständig. Es war das erste von vielen Büchern, die noch folgen sollten.

Pippi Langstrumpf war auch das erste Buch, dass ich komplett an einem Tag gelesen habe. Ich weiß auch noch, wie stolz ich es meinen Eltern erzählt habe. So ein dickes Buch! An einem Tag!

Zippi und Pippi

Ich werde das freche Mädchen mit den zwei Zöpfen niemals freiwillig hergeben. Sie wird immer einen Platz in meinem Bücherregal haben. Allerdings hat sich mittlerweile meine Sichtweise auf Pippi (leider?) ein bisschen verschoben. Als Kind wollte ich unbedingt so sein wie Pippi. Wenn ich das Buch aber jetzt lese, dann denke ich an manchen Stellen: „Kann mal bitte einer dieses Balg erziehen?!“.

Eigentlich schade, dass ich mittlerweile so darüber denke … Trotzdem werde ich Astrid Lindgren immer dankbar sein, dass sie der Welt so viele tolle Geschichten geschenkt hat.

Wie waren eure Pippi-Lese-Erlebnisse? Erzählt mir gerne in den Kommentaren davon.

Liebe Grüße
Zippi

3 Kommentare

  1. Ein bisschen Pippi steckt ja schon in deinem Namen, liebe Zippi! Vielen Dank für deinen Artikel und die Kindheitserinnerungen, die du damit bei mir wachgerufen hast.
    Als Kind fand ich Pippi unmöglich. Was sie ausheckte, hätte ich mich nie getraut. Lieber wäre ich Annika an ihrer Seite gewesen: nett und niedlich – und vor allem blond. Stattdessen hatte ich Pippis Haarfarbe, Tommys Frisur und war ein Schisser wie Annika.
    Pippi hat mir gezeigt, dass man das Leben auch feiern kann. Dass die Welt nicht untergeht, wenn man nicht das tut, was andere von einem erwarten. Mit Erwachsenen-Augen ist das natürlich manchmal nervig. Aber für die „Annikas“ überlebensnotwendig.
    Auf jeden Fall wachsen Pippi, Annika und Tommy als Team über sich hinaus. Grandios!
    Herzliche Grüße, Barbara Steuten

  2. Pippi Langstrumpf habe ich nie gelesen, das hab es immer auf Videokassette. Aber mich hat Astrid Lindgren immer begleitet. Ronja Räubertochter war das erste Theaterstück von anderen Kindern gespielt, das ich gesehen habe. Dachte dann gleich, die Darstellerin (die in meinem Ort wohnte), sei ein berühmter Star und müsse ehrfürhctig sein, sie zu kennen 😀
    Die Kinder aus Bullerbü habe ich irgendwann fast wöchentlich gelesen. Das war das erste Buch, bei dem mein Kopfkino vollends angeschmissen wurde und Lesen mehr war als nur Buchstaben auf Papier. Dann kam Madita. Das erste Buch, bei dem ich Probleme hatte, mich reinzufinden und nach hundert Seiten diesen Kick erlebt habe, den man hat, wenn man sich durchbeißt und endlich drauf einlassen konnte.
    Hach, und dann gab es irgendwann einen tragischen Grund, warum man mir Gebrüder Löwenherz vorlas. Diese Autorin hat mich von Anfang an begelitet und war irgendwie immer da. Wird sie auch immer bleiben. So eine klasse Autorin!

  3. Obwohl ich schon auf Twitter (keks_mond) geantwortet habe, wollte ich es mir nicht nehmen lassen, dir auch noch einmal hier zu antworten, da mich dein Artikel zu einem eigenen Blogbeitrag inspiriert hat.
    Ich habe zwar nicht viel von Astrid Lindgrens Kinderbüchern gelesen, aber das, was ich gelesen habe, vor allem Pippi Langstrumpf, ist einfach hängen geblieben!

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