Autorinnenzeit – Welche Romanfigur einer Autorin hat dir besonders gefallen? Warum?

Hallo, ihr Lieben!

In der Autorinnenzeit möchte ich vor allem deutschsprachigen Autorinnen den Vorzug geben. Aber natürlich komme ich am Buch aller Bücher nicht vorbei. Beziehungsweise an einer Reihe. Was manchen die Bibel, ist mir Harry Potter.

Ich liebe Joanne Rowling, diese wundervolle starke Frau, dafür, dass sie der Welt diese Werke geschenkt hat.

Insgesamt haben es mir dort drei Figuren besonders angetan.

Erstens: Severus Snape
Oh Mann! Was habe ich diesen Mann gehasst! Es war wirklich einfach nur HASS. Er hat Harry unfair behandelt, war gemein und – du lieber Himmel, was ist so schlimm daran, sich verdammt noch mal die Haare zu waschen?!

Aber mit jedem weiteren Harry Potter-Band hat die Zwiebel eine weitere Schicht fallen lassen. Als ich endlich im letzten Buch erfahren durfte, was all die Jahre der Grund für Snapes Verhalten war, habe ich mich einfach nur in diesen Mann verliebt. Gut, die Haare will ich ihm immer noch waschen, aber ansonsten besteht dieser Mann einfach nur aus purer Liebe. Mit all ihren Facetten und Nebenwirkungen.

Zweitens: Fred und George Weasly
Ich liiiiiiiiebe die Zwillinge!!! Die haben nur Unsinn im Kopf, sind aber herzensgute Menschen. Und wie die beiden reden! Manchmal ist es wirklich als wären sie eine Person. Ich glaube nicht, dass ich Joanne Rowling jemals verzeihen kann, was sie den beiden angetan hat … was wiederum bedeutet, dass sie eine geniale Autorin ist. Denn wäre sie es nicht, wären mir ihre Figuren egal.

Das sind auf jeden Fall die Figuren, die ich besonders liebe: Severus Snape sowie Fred und George Weasley aus den Harry-Potter-Büchern.

Liebe Grüße
Zippi

Fun Fact im Postskriptum: Auf Harry Potter bin ich erst aufmerksam geworden, als der Hype um Band 4 losging. Ich wollte bloß mal Band 1 lesen, um zu wissen, was denn so toll daran sein soll … Und dann war’s um mich geschehen.

Erst Jahre später hat mir eine ehemalige Klassenkameradin erklärt, dass ich Harry Potter schon viel früher hätte entdecken können. „Weißt du nicht mehr? Unser Deutschlehrer hat doch damals gesagt, dass es da um einen Jungen gehe, der ein Zauberer sei. Und wir fanden das alle total doof und haben dann im Unterricht den Hobbit gelesen.“

Ey … es ist eine Sache, dass mir Jahre meines Lebens an Harry-Potter-Freuden flöten gegangen sind. Dass ich aber stattdessen diesen dämlichen Drecks-Hobbit lesen musste … *grummel*

Ja, ich kann halt mit Tolkien nix anfangen – auch wenn ich honoriere, dass er ein toller Autor ist und eine sehr detaillierte Welt (plus Sprache!) ausgearbeitet hat. Aber es ist trotzdem nicht so meins.