Autorinnenzeit – Empfiehl das Buch einer Autorin

Hallo, ihr Lieben!

Macht euch die #Autorinnenzeit auch so viel Freude wie mir? Ich finde, dass das eine mega tolle Aktion ist!

Und eben für diese Aktion hatte ich mir vorgenommen, Bücher von verschiedenen Autorinnen zu lesen – natürlich auch von Kolleginnen, die ich gar nicht kenne. Dazu habe ich dann einfach mal bei den Distributoren nach Empfehlungen gefragt. Wie zum Beispiel bei Chris von epubli, der mir von diesem Buch erzählt hat:

Chris: „Weißt du, was das Besondere an diesem Buch ist?“
Ich: „Was denn?“
Chris: „Die Autorin ist 2006 geboren.“
Ich: …
Chris: …
Ich: „Bin ich mieser in Mathe als ich dachte oder ist die Autorin erst 11 Jahre alt?“
Chris: „Sie ist zehn.“
Ich: „ZEHN?! Du willst, dass ich ein Buch von Emily Erdbeer lese?!“

Die Autorin heißt natürlich nicht Emily Erdbeer, sondern Franca Nitsche und sie ist schon eine kleine Berühmtheit. Sie hat bereits drei Bücher veröffentlicht (Alter!!!), darunter auch ein Gedichtband. Circa 150 Zeitungen haben ihr DPA-Interview aufgegriffen. Damit hat sie den Dreh schon mal eher raus als so manche volljährige Kollegin.

Tja, was soll ich sagen? Ich habe mich auf Chris‘ Empfehlung eingelassen und „Topas“ gelesen. Es ist bemerkenswert. Auf Profi-Niveau könnte ich natürlich hingehen und jede Wortwiederholung mit einem roten Stift markieren. Mach ich aber nicht. Und wisst ihr warum? Weil Franca Nitsche erst zehn ist. Wisst ihr, was ICH mit zehn gemacht habe? Meine Barbies gekämmt. Aber ich habe kein Buch geschrieben. Ich meine – hallo?! EIN BUCH!

Inhaltlich geht es in der Geschichte um Helena, die ihr eigenes Pferd bekommt: Topas. Er ist ein wunderschöner cremfarbener Hengst mit dem „elegantesten Galopp, den ich mir vorstellen kann“ (Seite 1). Den Sommer verbringen sie auf der – Achtung! Es folgt ein wunderschönes Wort! – „Holunderblütenfarm“. Hach …

Hab ich eigentlicht schon erwähnt, dass die Autorin erst zehn ist???

Franca Nitsche ist übrigens eine Expertin, wenn es um Pferde und ums Reiten geht. Das merkt man ihren Texten an, denn Begriffe wie „Paddockbox“ oder „Trense“ verwendet sie sicher und mit Selbstverständnis. Ich musste da erst googeln.

Übrigens hat der Kinderkanal einen hübschen Beitrag über Franca Nitsche ausgestrahlt. Schaut euch den mal an, wenn ihr etwas über sie als Autorin, und wie sie ihre Geschichte bei epubli veröffentlicht hat, erfahren möchtet.

Ich hoffe inständig, dass dieses Nachwuchstalent am Ball bleibt, weiterschreibt und sich in ihrem Leben von niemandem sagen lässt, dass sie keine Schriftstellerin sein kann. Und, liebe Franca, sollte das doch jemand zu dir sagen, dann hör bitte nicht hin.

Liebe Grüße
Zippi