Literaturcamp Bonn 2017 am 8. April 2017

Literaturcamp Bonn 2017 am 8. April 2017

Hallo, ihr Lieben!

In Bonn hat zum ersten Mal ein Literaturcamp stattgefunden und ich war dabei. Yaaaaaay!

Der Morgen beginnt schon mal super, denn Susanne Kasper is in da house! Sie ist bereits gestern bei mir in Köln angekommen. Wir waren vegan essen (Burger!!!) und haben uns da auch gleich was Gesundes fürs Frühstück mitgenommen: Torte.

Die verspeisen wir jetzt mit Genuss, dann machen wir uns fertig und bepacken uns. Suse möchte nach dem Litcamp gleich wieder heimfahren, also schleppt sie ihr ganzes Gepäck mit sich. Ich dagegen trage meine Umhängetasche und einen Karton, in denen ein paar Exemplare von der Federwelt und dem selfpublisher warten. Die brauche ich später.

Auf meinem Regal wartet immer noch das Sprechertraining-Buch von Michael Rossié auf mich. Ich finde, dass sich zu wenige Autorinnen und Autoren mit dem Thema auseinandersetzen. Das Buch muss ich endlich mal weiter durcharbeiten. Aber jetzt haben wir dafür keine Zeit, denn wir müssen los.

Das Auto parken wir in Bonn Beuel und steigen dort in die Straßenbahn zum Hauptbahnhof. In der Bahn kommt uns Michael Schäfer entgegen. Da freuen wir uns gleich doppelt, denn Micha kennt sich in Bonn aus – das ist also schon mal ein Zeichen dafür, dass wir hier richtig sind.

schadenfrohes Lachen der Bonner Verkehrsbetriebe aus dem Off

Die Bahn fährt gerade los, schon sagt Micha: „Die fährt ja in die falsche Richtung!“

Wait. What?!

Offenbar kann unsere Straßenbahn den Hauptbahnhof wegen Bauarbeiten nicht anfahren. Vielen Dank für die zahlreichen Schilder und Durchsagen, die uns darauf hingewiesen haben, bevor wir in die verdammte Straßenbahn eingestiegen sind. Ach ja! DIESE HINWEISE GAB ES JA GAR NICHT.

Nutzt ja nix: An der nächsten Haltestelle steigen wir mit unserem ganzen Krempel wieder aus und müssen herrliche zehn Minuten darauf warten, dass wir mit der vermaledeiten Straßenbahn die eine Haltestelle wieder zurückfahren können. Der Zeitpuffer schwindet. Aber ich bin ja sowas von entspannt.

Einen Schienenersatzverkehr, einen Marsch durch Bonn und ein Zippiwalk-Video von Suse (fragt nicht!) später sind wir endlich beim Literaturcamp angekommen.

Bei der Anmeldung erhalten wir unsere Namensschilder – aber ICH bekomme ein ganz Besonderes!

Da hängt eine Schere dran!!! Extra für mich! Ist das nicht lieb vom Orga-Team?

Einschub: Falls ihr jetzt keinen Schimmer habt, wie man sich über eine kleine Kinderschere so freuen kann – es folgt eine kleine Erklärung. Beim Literaturcamp in Heideberg letztes Jahr, wurde ich so oft nach der Schere gefragt, dass es sich zu einem Runninggag gemausert hat. Deshalb gibt es auf Twitter auch öfter Scheren-Anspielungen für mich. Falls ihr die längere Version lesen wollt, wie das mit der Schere war, die findet ihr hier.

Neben mir steht auch schon Sven, der erst mal gnadenlos totgeknuddelt wird. Dann ist es soweit: Das erste Literaturcamp in Bonn beginnt. Nach einer kurzen Einführung startet die Vorstellungsrunde – was alle von sich erzählen können oder sollen, steht auch schon fest.

1. Ich interessiere mich für Literatur weil … 2. Ich lese gerade … 3. Mich beschäftigt gerade …

Das Problem an der Sache: Obwohl vorher das Orga-Team DEUTLICH darauf hingewiesen hat, dass man sich kurz fassen sollte (ich meine, hier sitzen sicher hundert Leute!) halten sich viele nicht daran. Schon bei Punkt 1 holen die meisten zu weit aus.

Leute, mal ganz ehrlich: Glaubt ihr, dass sich alle merken können, dass ihr schon mit sechs Jahren gerne gelesen habt und Tante Hiltrud versprechen musstet, eine herausragende Schriftstellerin zu werden, die von der Queen in den Adelsstand erhoben wird? Nee, das üben wir noch mal.

Lustig ist allerdings, dass zwei Menschen nacheinander erzählen, dass sie gerade ein Buch von Aleksander Knauerhase lesen und der nächste, der sich vorstellt, ist – genau! – Aleksander Knauerhase. Da gibt es ein paar Lacher.

Trotzdem bleibt nicht mehr viel Zeit für die Sessionplanung, daher dreht das Orga-Team ein bisschen am Zeitplan. Die ersten beiden Sessions sollen mit 15 Minuten Verspätung beginnen. Dafür schneiden wir (mit der Schere! Muahahahahaaaa …) etwas von der Mittagspause ab und sind dann wieder in der ursprünglichen Planung.

Wie das mit der Sessionplanung läuft, weiß ich ja schon vom Literaturcamp in Heidelberg. Ich möchte gerne über „Netzwerken im Literaturbetrieb“ sprechen. Hat ja auf der Autorenrunde in Leipzig auch geklappt.

Da meldet sich ein kleines Stimmchen in meinem Kopf: „Ja, in Leipzig hat das geklappt, aber da war Suse bei dir – glaubst du echt, dass du das alleine kannst?“
Aaaach, das Stimmchen soll die Klappe halten. Ich bin Kölnerin, ich hab ne Schnüss am Kopp – ich kann das!

Ich springe auf, und stelle mich in die Reihe der TeilnehmerInnen, die auch gerne eine Session gestalten möchten. Zuerst muss ich mein Thema auf einen bunten Haftnotizzettel schreiben (in meinem Fall: krakeln) und meinen Namen daruntersetzen. Mit dem Zettel in der Hand warte ich darauf, dass ich auf der Bühne meinen Sessionvorschlag ins Mikrofon sprechen darf.

Dann ist es soweit. Ich schnappe mir ein Mikro.

„Ich würde gerne über Netzwerken im Literaturbetrieb reden. Wenn ihr also wissen wollt, wie -“

Weiter brauche ich gar nicht zu reden. Da schießen die Hände in die Höhe, als hätte ich gerade sowas gesagt wie: „Ich habe im Lotto gewonnen, aber mal ehrlich, Leute – so viel Geld brauche ich ja gar nicht. Wer will was abhaben?“

Hinter mir höre ich Ursula Fuchs, eine der Organisatorinnen, sagen: „Da brauchen wir den größten Raum.“

Hallo?! Den größten Raum? Keinen Druck, bitte!

Ich verlasse die Bühne, setze mich wieder auf meinen Platz und schalte augenblicklich in den Nervositätsmodus. Das sind schon ein paar mehr Interessenten, als ich vorher geschätzt hätte. Wieso mache ich das eigentlich? Immerhin: Auf dem Sessionplan, den das Orga-Team gerade zusammenstellt, sehe ich, dass ich nicht sofort drankomme. Meine Session läuft erst um 12:15 Uhr.

Zuerst findet Michas Session statt. Er hat eine Präsentation vorbereitet und erzählt etwas zu Figurenentwicklung, aber es fällt mir schwer, ihm zuzuhören. Mir ist nämlich gerade aufgefallen, dass eine Session 60 Minuten dauert. Ich stehe also nachher EINE STUNDE im größten Raum des Barcamps.

Ist es heiß hier? Ich sollte etwas trinken. Oder nein! Ich sollte nichts trinken, sonst meldet sich nachher mitten im Vortrag meine Blase und das geht ja nicht. Oder doch: Ich sollte etwas trinken, denn sonst kippe ich nachher mitten im Vortrag um. Was ist schlimmer?

Pipi oder Ohnmacht?
Pipi oder Ohnmacht?
Pipi oder Ohnmacht?

Es ist aber auch heiß hier! Ich flitze auf die Toilette und ziehe mir mein Langarm-Shirt aus. Das Autorenwelt-Shirt reicht jawohl. Dann laufe im Foyer ein bisschen auf und ab.

Aber es nutzt ja nix. Ich muss wieder rein, denn die Uhr zeigt schon 12 Uhr. High Noon.

Sven trägt mir den Karton mit den Ausgaben der Federwelt und des Selfpublisher nach vorne. Dort, auf einem Stehtisch, lege ich die Hefte hin. Die brauche ich bei meinem Vortrag.

Aus meiner Tasche hole ich Kinderschokolade hervor und einen Stichwortzettel, den ich mir vorbereitet habe.

Tröpfchenweise kommen die SessionteilnehmerInnen herein und nehmen Platz. Okay. Es geht los.

Ich rede, stottere, suche nach Worten. Ich lege den Anwesenden ans Herz, lieber zu betonen, wenn ihnen etwas gefällt und sich nicht immer auf alles Schlechte zu stürzen. Jetzt kommen die Zeitschriften zum Einsatz. Ich halte je eine Ausgabe von Federwelt und Selfpublisher hoch. „Wenn euch ein Artikel darin gefällt, dann schaut, wer ihn geschrieben hat und schreibt der Autorin oder dem Autor eine nette E-Mail.“

Blick auf meinen Zettel. Ich erwähne auch noch den Newsletter „The Tempest“ mit seinen über 6.000 Abonnenten. Auch da kann man selbst einen Artikel beisteuern oder die AutorInnen der Beiträge anschreiben.

Nach 15 Minuten stelle ich mit Schrecken fest, dass ich schon jeden einzelnen Punkt von meinem Zettel abgefrühstückt habe. Shit. Was mache ich jetzt? Suse sitzt ganz vorne.

Ich: „Magst du nicht nach vorne kommen und etwas zum Offline-Netzwerken erzählen?“
Sie: „Nö.“

Aaaaaah!

Da geschieht ein Wunder gegen das die jungfräuliche Empfängnis aus der Bibel ein Dreck ist – eine Teilnehmerin hebt die Hand und stellt eine Frage!

Von hier an ist alles leicht. Die Menschen aus dem Publikum interagieren mit mir, setzen Impulse. Dadurch fallen mir wieder andere Dinge ein, die man tun kann, um sich zu vernetzen. Wer etwas zur Session beiträgt, den belohne ich mit Kinderschokolade. Das gibt dem Ganzen eine leichte Amüsemang-Note im Abgang. Zum Schluss überziehe ich die Session sogar mit ein paar Minuten.

Pf … War total leicht, hab’s voll gerockt.

Die Ausgaben von Federwelt und Selfpublisher finden auch AbnehmerInnen, also muss ich die auch nicht mehr mit nach Hause schleppen. It’s great.

Jetzt noch schnell zusammenpacken und dann ist Mittagspause. Da die Sonne ganz wunderbar scheint, setzen Sven und ich uns nach draußen. Nach dem stickigen Raum tut die frische Luft gut. Dann laufen wir noch schnell um die Ecke und kaufen uns Wasser.

Versteht mich nicht falsch: Auf dem Litcamp gibt es Getränke. Aber die Gläser sind so klein – wir möchten nicht dauernd aus den Sessions rauslaufen, um zu versorgen. Eine Flasche mit Wasser ist da einfacher.

Bei der nächsten Session geht es ums Vorlesen. Das finde ich natürlich interessant – zumal ich an das Buch von Michael Rossié denken muss, das zu Hause auf meinem Schrank liegt. Die Referentin ist Almut Schnerring und sie zeigt uns sehr anschaulich, wie man mit unterschiedlicher Betonung demselben Satz verschiedene Bedeutungen geben kann. Das Thema gefällt mir sehr und ich finde auch, dass sie das toll verdeutlicht.

„Autismus“ ist ein Thema, das ebenfalls auf dem Plan steht. Alles, was ich über Autismus weiß, hab ich aus dem Film „Rainman“. Und wie ich in der Session lerne, geht es in dem Film gar nicht wirklich um Autismus. Demnach weiß ich also absolut gar nichts darüber. Wunderbar.

Der Referent ist Aleksander Knaurhase (ihr erinnert euch? Die lustige Begebenheit aus der Vorstellungsrunde?). Er ist selbst Autist und hat es sich zur Aufgabe gemacht, für mehr Aufklärung auf diesem Gebiet zu sorgen. Es ist sehr interessant, was er erzählt, aber irgendwie sorgt es in mir auch für ein beklemmendes Gefühl.

Es ist doch sehr schlimm, wenn man Panik bekommt, aber die Umwelt dem mit Unverständnis begegnet – und das bloß, weil die Panik in einer Situation auftaucht, in der der Großteil der Gesellschaft möglicherweise nicht panisch wird. Ich werde sicher noch eine Weile über diese Session nachdenken.

Edda Klepp hat sich als Thema „Bloggen“ ausgesucht. Sie hat eine richtige Präsentation vorbereitet und geht sie Schritt für Schritt mit uns durch. Zum Schluss bleibt Zeit für unsere Fragen. Was mich besonders freut: Eine Teilnehmerin in dieser Runde liest MEINEN Blog. Jetzt hab ich endlich ein Gesicht zum Klick.

Nach der Runde gehen wir wieder in den großen Raum, denn jetzt gibt es nur noch die Abschluss-Session. Dazu haben Gabi Deeg und Axel Bungert … nun ja. Ich kann ja schlecht sagen, dass sie eine Abschlussnummer „vorbereitet“ haben, denn was sie für uns machen, ist Improvisationstheater. Das kann man ja nicht soooo gut vorbereiten.

Zuerst reden sie wie eine Person. Sie erhalten eine Frage aus dem Publikum und beantworten sie. Aber so, dass zuerst Gabi ein Wort sagt und dann Axel. Und das machen sie in einem ziemlich schnellen Tempo. Da man aber natürlich nicht wissen kann, welches Wort der jeweils andere als nächstes verwendet, nehmen die Sätze oft eine sehr seltsame Wendung.

Ich lach mir schon an dieser Stelle ein Doppelkinn, aber Suse und Sven (die sitzen neben mir), verziehen keine Miene. Das ist so, weil die beiden komplett unlustig sind. *duck und wech*

Was mir am Impro-Auftritt am besten gefällt: Auf vielen Zetteln stehen Sätze, die heute auf dem Litcamp gefallen sind. Die Zettel streut Gabi nun auf den Boden. Dann spielt sie mit Axel eine Szene. Die beiden müssen ab und zu immer einen der Zettel vom Boden aufsammeln und dann vorlesen, was dort steht. Das fügt sich wunderbar sinnlos in den Kontext, aber es nutzt nix: Für den weiteren Verlauf der Szene müssen die beiden dann auf das Gesagte reagieren.

Man kann es schwer beschreiben, es ist viel einfacher, wenn man die beiden selbst mal in Action erlebt. Wie gesagt: Ich lache mir einen Ast ab, Suse und Sven finden’s doof. Das ist wohl einfach Geschmackssache.

Ganz zum Schluss gibt es noch eine Verlosung. Die Namen aller TeilnehmerInnen stehen auf Zetteln, die in einem Karton liegen. Das Publikum entscheidet sich eigentlich dafür, dass ein kleines Mädchen, das den ganzen Tag schon durch den großen Raum flitzt, die Lose zieht, aber es möchte nicht. Also erkläre ich mich bereit, das zu übernehmen.

Suse und Sven machen sich neben mir darüber lustig, dass ich ja eh nur meinen eigenen Namen ziehen möchte.

Ich: „Quatsch, ich kann jawohl kaum meinen eigenen Namen ziehen!“

… und dann habe ich einen Zettel in der Hand, auf dem „Jasmin Zipperling“ steht.

Wieso greifen die Daleks nie an, wenn man es mal braucht?! Mir glaubt doch kein Mensch, dass das keine Absicht war!

Ursula Fuchs erklärt, dass ich als Teilnehmerin natürlich auch beim Gewinnspiel dabei bin und die Ziehung legitim ist. Ich erhalte also ein Buch über Social Media-Marketing, während die Menschen im Raum noch über die Situation schmunzeln.

Ich ziehe weitere Namen. Einige Gewinner sind schon nach Hause gegangen, die haben dann Pech gehabt, denn da ziehe ich noch mal. Edda Klepp gewinnt zum Schluss einen tollen Sprecher-Workshop mit Almut Schnerring. Sie muss wohl mein zart gesäuseltes „Oh, den Preis hätte ich gerne gehabt!“ gehört haben.

Es ist nämlich so: Edda hat zum Workshop-Termin hat sie keine Zeit und bietet mir daher einen Tausch an, den wir tatsächlich durchführen dürfen!!! Ich darf echt am 26. April am Vorlese-Workshop teilnehmen! Ick freu mir wie bolle.

Und damit ist das Literaturcamp in Bonn dann auch zu Ende. Im nächsten Jahr könnte es wieder stattfinden. Das Orga-Team hat bereits eine Rückmeldung erhalten, die recht positiv klingt. Wenn es stattfindet, werde ich sicher wieder dabei sein.

Vielen lieben Dank an das ganze Orga-Team, das sich so viel Mühe gemacht und einen tollen Tag auf die Beine gestellt hat. Und natürlich auch vielen Dank an die Sponsoren, denn ohne die nötigen Mittel ist ein solches Barcamp doch sehr schwer zu bewerkstelligen.

Bis dahin bleibt nur noch eine Frage: Sehen wir uns in Heidelberg?

Liebe Grüße
Zippi

2 Kommentare

  1. Liebe Jasmin, das hört sich herrlich nach barcamp an:)
    Danke für den Buchtipp!! Ich habe gerade einen VHS-Kurs Stimmtraining gemacht, einen Blogbeitrag geschrieben und lese/arbeite mit dem Buch von Ingrid Amon, was mir sehr gut gefällt. Dein verschmähtes Marketingbuch habe ich mir 2013 gekauft, inzwischen gibt es eine überarbeitete Neuauflage (via Twitter mitverfolgt).
    Ich freu mich schon auf Heidelberg und Dich, sonnige Grüße von der Ostsee, Toni

    • Liebe Toni,

      vielen lieben Dank dafür, dass du mir einen Kommentar dagelassen hast. Dann merkt man wenigstens, dass jemand den Blogbeitrag gelesen hat. 😉

      Wir sehen uns in Heidelberg!

      Liebe Grüße
      Jasmin

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